Rad¬einzel¬zeit¬fahren 2019

Voerder Stadtmeisterschaft

im Radeinzelzeitfahren am Sonntag, den 29.09.2019

Start-Ziel: Deichkuhlenweg 2, Ecke Dammstraße, 46562 Voerde

Ausgabe Startunterlagen: Ist entweder am Parkplatz Götterswickerham ca. 200 m vor dem Deichkuhlenweg oder am Parkplatz des ASV Löhnen (letztendliche Information ist der Homepage der Triminators zu entnehmen).

39 km (2 Rd.) –Wertung für die Vereinsmeisterschaft Triminators

19 km (1 Rd.)

Startzeit:

10:30 Uhr in Zeitabständen von 30 Sekunden.

Eine Befreiung von der Radwegbenutzung liegt vor. Das Fahren auf der Straße geschieht aber auf eigener Verantwortung, da die Strecke für den Autoverkehr nicht gesperrt werden darf.

Meldeschluss ist der 27.09.2019 – Nachmeldungen sind möglich!

Strecke:

Flache Wendepunktstrecke auf der L4 zwischen Götterswickerham und Friedrichsfeld in Voerde

Runde = 19 km

Zeitnahme: Stoppuhr

Startgeld: Vor Ort 10 Euro bitte passend! Siegerehrung direkt nach der Veranstaltung.

Hartes Wochenende für die Voerder Triathleten

Am 30.06.2019 standen für Melanie Dincklage, Lars Jansen und Benedikt Loggen die Bewältigung des Ironman in Frankfurt bei strahlend blauem Wetter und Temperaturen bis 37°C an. Hier wurde auch die Europameisterschaft für dieses Jahr ausgerichtet, bei der die drei Weltmeister Jan Frodeno, Sebastien Kienle und Patrick Lange von den Profis starteten und die Direktübertragung im Fernsehen am Sonntag beherrschten.

Melanie startete zum zweiten Mal, für die beiden Männer war es die Premiere. Bereits um 4:17 Uhr wurde gefrühstückt und zwischen 6:30 und 7:00 Uhr war der Rollstart über die Schwimmdistanz von 3,8 Kilometern. Über 3000 Teilnehmer schwammen bei einer Wassertemperatur von 25°C im Langener Waldsee ohne Neopren. Lars kam nach 1:19:41, Benedikt nach 1:21:34 und Melanie nach 1:24:07 Stunden aus dem Wasser.

Für die Radstrecke über 185km benötigten Lars 5:32 Std., Benedikt glatte 6:00 Std. und Melanie 7:01 Std.

Da der Straßenasphalt mit zunehmender Tageszeit weit mehr als 45°C hatte, war klar, dass der abschließende Marathon durch die Frankfurter Innenstadt über 42,195 km allen Startern körperlich und mental unter diesen Bedingungen alles abverlangt. Viele Triminator-Kollegen und Kolleginnen verfolgten den Ironman am Fernseher, fieberten über Whatsapp mit und tauschten Zwischenzeiten aus. Für Unterstützung vor Ort sorgte Patrick Becker.

Der Veranstalter hatte aufgrund der heißen Witterung zusätzlich 4 Tonnen Eis geordert und die Laufstrecke soweit möglich unter die Bäume verlegt. Die Euphorie und der Respekt für die Athleten war seitens der Zuschauer sehr groß.             Nach  4 Runden entlang des Mainufers in Frankfurt mit dem Ziel am Römer haben alle 3 Triminators die „Ironman“-Medaille in Empfang genommen.                             Endzeiten:

  • Benedikt Loggen = 12:8:20 Std., was Platz 193 von 381 Männern der AK 35
  • Lars Jansen = 13:06:50 Std., was Platz 79 von 109 Männern der AK 25

und    Melanie Dincklage = 14:27:31 Std., was Platz 31 von 40 Frauen der AK 45

bedeuteten.

Ebenfalls am Sonntag startete die Verbandsliga Mitte in Altena über die olympische Distanz von 1000 m Schwimmen im Becken, 40,6km Rad und dem abschließenden 10 km-Lauf in der Besetzung Oliver von Gerkan, Vivien Poite und Niels Kyewski. Neben den hohen Außentemperaturen galt es auf der anspruchsvollen Radstrecke sechs Radrunden mit jeweils 200 Höhenmetern zu absolvieren. Es waren nicht nur insgesamt 1.200 Höhenmeter zu bewältigen, sondern  direkt nach dem Ausstieg aus dem Wasser musste der Radanstieg angegangen werden. Eine gute Kondition bei hoher Pulsfrequenz war also gefordert.

Erholung boten nur die Abfahrten. Allerdings musste man sich schon sehr konzentrieren, da das Tempo sehr hoch und die Strecke sehr voll war. Der anschließende Lauf war nicht weniger anspruchsvoll. Auf der Laufstrecke, die aus vier Runden bestand, ging es immer wieder zum Teil steil bergauf und bergab.   Viele Starter sind auf der Laufstrecke schon gegangen.

Da leider ein Starter bei den Triminators fehlte war die Platzierung unter den 18 gestarteten Mannschaften an diesem Wettkampftag nicht besonders gut.

Text: Lothar Lefort

Bilder: Nina Loggen